Weniger als 1% aller bösartigen primären Krebserkrankungen bei Erwachsenen geht auf das Konto von Knochenkrebs. Bei Kindern liegt dieser Anteil bei 3,5 %.
Deutlich häufiger treten Knochenmetastasen auf, die sich in Folge von Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Schilddrüsen- oder Nierenkrebs entwickeln können. Gerade die Gefahr der Metastasierung in die Knochen macht bei diesen Krebsarten genaue und häufige Kontrolluntersuchungen unerlässlich. Sind die Knochen bereits befallen, gibt es unterschiedliche Therapiemethoden, um das Fortschreiten zu verhindern und die Symptome zu lindern.
Eine seit Jahren bewährte Standardtherapie ist neben Strahlen- und Chemotherapie die Gabe von Bisphosphonaten, die nicht nur die Knochen schützen, sondern nach neueren Erkenntnissen auch gegen den Krebs selbst wirken sollen.
Neben dem medizinischen Aspekt bringt eine Krebserkrankung auch zahlreiche Veränderungen im sozialen Bereich mit sich. Wir haben hier im „Knochenschutzgebiet“ Informationen über Hilfen im Alltag, über Ansprüche und Möglichkeiten zusammengetragen, um Betroffenen übersichtlich und klar mit wichtigen Tipps das Leben ein wenig leichter zu machen.