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Zusammenfassungen ausgewählter Studien Mayo Clinic Consensus Statement for the Use of Bisphosphonates in Multiple Myeloma Martha Q. Lacy, Angela Dispenzieri, Morie A. Gertz, Philip R. Greipp, Kimberly L. Gollbach, Suzanne R. Hayman, Shaji Kumar, John A. Lust, S. Vincent Rajkumar, Stephen J. Russell, Thomas E. Witzig, Steven R. Zeldenrust, David Dingli, P. Lief Bergsagel, Rafael Fonesca, Craig B. Reeder, A. Keith Stewart, Vivek Roy, Robert J. Dalton, Alan B. Carr, Deepak Kademani, Eugene E. Keller, Cristopher F. Vizzi, Robert A. Kyle Mayo Clin Proc., August 2006; 81 (8):1047-1053
Zusammenfassung: Bisphosphonate sind effektiv in der Vermeidung und Behandlung der Knochenkrankheit bei Multiplem Myelom. Kieferosteonekrose wird zunehmend als schwere Komplikation der Langzeittherapie mit Bisphosphonaten erkannt. Themen, wie die Auswahl des Bisphosphonats und Therapiedauer sind Inhalte intensiver Debatten in Hinblick auf die Patientensicherheit geworden. Wir überprüften verfügbare Daten bezüglich des Einsatzes von Bisphosphonaten bei Multiplem Myelom. Richtlinien zur Verwendung von Bisphosphonaten bei Multiplem Myelom wurden durch ein multidisziplinäres Expertengremium entwickelt, bestehend aus Hämatologen, Zahnspezialisten und Krankenschwestern, die auf die Behandlung von Multiplem Myelom spezialisiert sind. Wir kommen zu dem Schluß, daß intravenöse Pamidronsäure und intravenöse Zoledronsäure gleich effektiv und besser als Plazebo in der Reduktion skelettaler Komplikationen sind. Pamidronsäure wird gegenüber Zoledronsäure bevorzugt, bis mehr Daten über das Risiko von Komplikationen (Kieferosteonekrose) zur Verfügung stehen. Wir empfehlen, nach zweijähriger Therapie Bisphosphonate bei solchen Patienten nicht weiter zu verabreichen, die eine komplette Ansprechrate und/oder ein Plateauniveau erreicht haben. Für Patienten, deren Krankheit noch besteht, und die noch nicht auf die Therapie angesprochen haben, oder die länger als 2 Jahre eine bedrohliche Knochenerkrankung haben, kann die Therapie auf eine 3-monatige Gabe reduziert werden. Diese Richtlinien wurden im Interesse der Patientensicherheit entwickelt. Die Richtlinien werden nachgeprüft, wenn neue Daten zu Risiken und Vorteilen auftauchen sollten.
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