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Zusammenfassungen ausgewählter Studien Incidence, risk factors and management of osteonecrosis of the jaw in patients with multiple myeloma: a single-centre experience in 303 patients Kostas Zervas, Evgenia Verrou, Zisis Teleioudis, Konstantinos Vahtsevanos, Anastasia Banti, Dimitra Mihou, Dimitris Krikelis, Evangelos Terpos British Journal of Haematology 2006, 134, 620-623
Zusammenfassung: Inzidenz, Charakteristika und Risikofaktoren der Entwicklung von Kieferosteonekrosen wurden unter 303 Patienten mit Multiplem Myelom evaluiert. Nur Patienten, die Bisphosphonate erhielten, entwickelten eine Kieferosteonekrose (28 von 254; 11 %). Durch Zoledronsäure bestand ein 9,5-fach höheres Risiko eine Kieferosteonekrose zu entwickeln als unter Pamidronsäure allein (p = 0,042), sowie ein 4,5-fach größeres Risiko als unter der aufeinander folgenden Gabe von Pamidronsäure und Zoledronsäure (p = 0,018). Die Gabe von Thalidomid erhöhte das Risiko einer Kieferosteonekrose zu entwickeln 2,4-fach (p = 0,043), ebenso wie die Anzahl der Bisphosphonatinfusionen das Risiko 4,9-fach erhöhte (p = 0,012). Kieferosteonekrosen zeigten sich unter Zoledronat früher. Die Daten der Autoren zeigen, daß bei der Gabe von Zoledronsäure länger als 2 Jahre oder in Kombination mit Thalidomid bei Myelom-Patienten Vorsicht geboten ist.
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