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Zusammenfassungen ausgewählter Studien

American Society of Clinical Oncology 2003 Update on the Role of Bisphosphonates and Bone Health Issues in Women With Breast Cancer

Bruce E. Hillner, James N. Ingle, Rowan T. Chlebowski, Julie Grabow, Gary C. Yee, Nora A. Janjan, Jane A. Cauley, Brent A. Blumenstein, Kathy S. Albain, Allan Lipton, and Susan Brown

Journal of Clinical Oncology, Vol 21, No 21 (November 1), 203: pp 4042-4057

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Zusammenfassung:

Ziel: Aktualisierung der ASCO-Richtlinien von 2000 zur Rolle der Bisphosphonate bei Frauen mit Brustkrebs, und um das Thema Knochengesundheit bei diesen Frauen zu adressieren.

Ergebnisse: Für Patientinnen, bei denen mittels Röntgenaufnahme eine deutliche Evidenz für Knochenzerstörung vorliegt, werden intravenöses Pamidronat 90 mg, verabreicht über 2 Stunden, oder Zoledronat 4 mg, verabreicht über 15 min, alle drei bis vier Wochen empfohlen. Es gibt nicht ausreichend Evidenz, um die bessere Effektivität eines der beiden Bisphosphonate hervor zu heben. Der Einsatz von Bisphosphonaten wurde bei Frauen als sinnvolle Behand­lung bewertet, wenn Knochenzerstörungen mittels Tomographie nachgewiesen wurden, auch wenn normale, deutliche Röntgenaufnahmen vorlagen. Der Beginn einer Bisphosphonatthera­pie wird nicht für Frauen empfohlen, bei denen nur ein abnormaler Knochenscan vorliegt, aber keine Evidenz von Knochenzerstörungen. Das Vorhandensein oder das Fehlen von Kno­chen­schmerzen sollte kein Faktor zur Initiierung eines Bisphosphonateinsatzes sein.

In Patienten mit einem Serumkreatinin < 3 mg/dL (265 µmol/L) ist keine Anpassung der Dosis, der Infusionszeit oder des Intervalls notwendig. Infusionszeiten kleiner als 2 Stunden bei Pamidronat oder kleiner als 15 Minuten bei Zoledronat sollten vermieden werden. Moni­toring des Kreatinins sollte vor jeder Dosis eines jeden Wirkstoffs erfolgen, in Übereinstim­mung mit der US Food and Drug Administration (FDA) Kennzeichnung.

Onkologieexperten müssen eine größere Rolle in der regelmäßigen Routineuntersuchung des Osteoporoserisikos bei Frauen mit Brustkrebs einnehmen. Das Gremium empfiehlt einen Algorithmus für Patientenmanagement um die Knochengesund­heit zu erhalten.

Schlussfolgerung: Bisphosphonate bieten einen supportiven, wenn auch teuren und nicht lebensverlängernden, Nutzen für viele Patientinnen mit Knochenmetastasen. Die aktuelle Forschung fokussiert sich auf Bisphosphonate in der adjuvanten Therapie. Obwohl neuere Daten benötigt würden, um Therapieabbruch, alternative Dosierungen oder Verabreichungspläne zu gestalten, oder wie am besten Bisphosphonate mit anderen palliativen Therapien zu koordinieren wären, werden diese Aspekte momentan nicht untersucht.

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