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Zusammenfassungen ausgewählter Studien Costs and consequences of using pamidronate compared with zoledronic acid in the management of breast cancer patients in the UK Julian F. Guest, John P. Clegg, Alison M. Davie and Eugene McCloskey Current Medical Research And Opinion, Vol. 21, No.5, 2005, 805-815
Zusammenfassung: Ziel: Bewertung der Kosten und Konsequenzen bei Verwendung von Pamidronsäure verglichen mit Zoledronsäure im prophylaktischen Management skelettaler Morbidität von Brustkrebspatientinnen in Großbritannien. Design und Einstellung: Es handelte sich um eine Modellstudie, durchgeführt aus der Sicht des britischen National Health Service (NHS). Methoden: Publizierte klinische Ergebnisse einer vergleichenden Studie wurden kombiniert mit einer Bewertung der Ressourcenausnutzung, die von einem Expertengremium, bestehend aus Krankenhausärzten, erstellt wurde. Dadurch konnte ein Entscheidungsmodell entwickelt werden, das anschaulich Management von Patientinnen darstellt, die Brustkrebs haben, eine antineoplastische Therapie erhalten, mindestens 18 Jahre alt sind, sowie mindestens eine Knochenmetastase haben (lytisch oder gemischt). Es wurden keine signifikanten Unterschiede beim Therapieergebnis bei Brustkrebspatientinnen festgestellt. Deshalb wurde eine Kostenminimierungsanalyse durchgeführt, um dieselben Therapieresultate bei geringeren Kosten zu erreichen. Der Zeitaufwandt für eine Pamidron- und Zoledronsäure-Infusion wurde ebenso bewertet. Wichtigste Folgemaßnahmen und Ergebnisse: Wird die Pamidronsäure-Behandlung bei Patientinnen unter Chemotherapie begonnen, wird mit Gesundheitskosten von £6.046 (9.174 €) über 12 Monate gerechnet, im Vergleich zu £6.981 (10.592 €) bei Zoledronsäure. Zum Vergleich, bei Patientinnen, die eine Hormontherapie erhielten, wird bei einer Pamidronsäure-Therapie mit Kosten von £5.401 (8.199 €) über 12 Monate gerechnet, im Gegensatz zu £6.043 (9.173 €) bei Zoledronsäure. Der Kostenunterschied beruhte primär auf den geringeren Beschaffungskosten von Pamidronsäure und einer geringeren Anzahl von Tests unter Pamidronsäure-Behandlung. Folglich bietet Pamidronsäure eine günstigere Behandlungsvariante. Durch eine multivariate Datenanalyse wurde gezeigt, daß der Zeitaufwand für eine Pamidronsäure-Infusion zwischen 110 und 277 Minuten lag, verglichen zu 136 bis 296 Minuten für eine Zoledronsäure-Infusion. Schlussfolgerung: Die Verwendung von Pamidron- anstelle von Zoledronsäure bietet dem NHS einen ökonomischen Vorteil. Zusätzlich zeigen publizierte Studienergebnisse keinen statistischen Unterschied zwischen Pamidron- und Zoledronsäure nach einem Jahr. Demzufolge, innerhalb der Limitierungen unseres Modells und der publizierten Evidenz, ist Pamidronsäure das bevorzugte first-line intravenöse Bisphosphonat zum Einsatz bei Brustkrebspatientinnen unter antineoplastischer Therapie, die 18 Jahre und älter sind und mindestens eine Knochenmetastase haben (lytisch oder gemischt). (Anmerkung: Wechselkurs Britisches Pfund/Euro am 25.1.2007: 1,5175/1)
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