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Pamidronat vor Parathyroidektomie verabreicht beugt postoperativer Hypokalzämie vor |
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Pamidronat vor Parathyroidektomie verabreicht beugt postoperativer Hypokalzämie vor
Hypokalzämie („Hungry bone syndrome“) nach operativer Parathyroidektomie tritt trotz Verabreichung von Vitamin D-Analoga und Kalzium häufig auf. Davenport und Stearns haben untersucht, ob die präoperative Gabe von Pamidronat den Kalziumspiegel dermaßen erhöhen kann, dass eine postoperative Hypokalzämie vermieden werden kann.
Plazebogruppe (N = 10) Hämodialyse :70 % Korrigierte Kalziumwerte: präoperativ: 2,58 ± 0,21 postoperativ: 2,50 ± 0,32 Tag 1 postoperativ: 2,10 ± 0,47 Tag 7 postoperativ: 2,18 ± 0,37
Pamidronatgruppe (N=27) Hämodialyse: 88,5 % Korrigerte Kalziumwerte: präoperativ: 2,36 ± 0,18 postoperativ: 2,39 ± 0,25 Tag 1 postoperativ: 2,33 ± 0,15 Tag 7 postoperativ: 2,26 ± 0,24
Pamidronat wurde 1 bis 2 Tage vor der Operation innerhalb einer Stunde infundiert. Der Kalziumspiegel sank erwartungsgemäß in der Pamidronatgruppe. Nach der Parathyroidektomie waren die Kalziumspiegel in der Pamidronatgruppe stabiler, so dass in dieser Gruppe die postoperativen Bluttests reduziert werden und insbesondere die aufwendigen Kalziumbestimmungen entfallen konnten. Die Gabe von Pamidronat in Kombination mit Vitamin D und oralem Kalzium stabilisierte also kurzfristig den Kalziumspiegel, reduzierte die Anzahl der Messungen, senkte die Kosten und verkürzte die Aufenthaltszeit der Patienten in der Klinik.
Davenport A, Stearns MP. Administration of pamidronate helps prevent immediate postparathyroidectomy hungry bone syndrome. Nephrology 2007;12,386-390.
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