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  Pamidronat oder Parathormon (PTH) können bei Proteinmangel die fehlerhafte Osseointegration von Titanimplantaten verhindern
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Pamidronat oder Parathormon (PTH) können bei Proteinmangel die fehlerhafte Osseointegration von Titanimplanten verhindern

Unterernährung und Proteinmangel sind weit verbreitet unter älteren Patienten orthopädischer Abteilungen. Dies ist insbesondere von Patienten mit Hüftfrakturen bekannt. Da Proteinmangel und mangelhafte Integration von Titanimplantaten assoziiert sind, hat eine Schweizer Arbeitsgruppe untersucht, ob die Gabe von Parathormon (PTH) oder Pamidronat die negativen Effekte der Proteinunterversorgung am Knochen kompensieren kann.
Dazu wurden Titanstäbe in der proximalen Tibia von 40 Ratten implantiert, nachdem die Tiere 2 Wochen lang entweder eine normale Ernährung oder eine proteinarme Diät erhalten hatten. Anschließend wurde den Ratten über 8 Wochen entweder PTH, Pamidronat oder eine Salzlösung verabreicht. Die Ergebnisse zeigten, dass bei den Tieren, die eine proteinarme Diät erhalten hatten, die Implantate um 29 % schlechter angewachsen waren, als in der Kontrollgruppe. Sowohl die Gabe von PTH als auch von Pamidronat führte sowohl bei den unterernährten als auch bei den normal ernährten Rattengruppen zu einem verbesserten Anwachsen der Titanimplantate.

Dayer R, Badoud I, Rizzoli R, Ammann P. Defective implant osseointegration unter protein undernutrition: prevention by PTH or Pamidronate. J Bone Miner Res 2007;22:1526-1533.