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Neue Erkenntnisse über die molekularen Bindungsmechanismen bei der Bindung von Pamidronat an menschliche Knochen |
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Neue Erkenntnisse über die molekularen Bindungsmechanismen bei der Bindung von Pamidronat an menschliche Knochen
Forscher der Universität von Illinois haben mittels Kernspinresonanzspektroskopie die Bindungsprozesse von Bisphosphonaten an menschlichen Knochen untersucht. Es zeigte sich, dass sich die Bisphosphonate bei diesem Vorgang rotationsfrei am Knochen anlagern und dass dabei Orthophosphat von der Knochenmatrix abgespalten wird. Speziell für Pamidronat konnte durch Doppel-Cross-Polarisationen ein Modell abgeleitet werden. In diesem Modell ist die Aminogruppe, die sich am Terminus der Seitenkette befindet, der Knochenoberfläche sehr nah. Die Ergebnisse lassen die Vermutung zu, dass sich die Pamidronat-Aminogruppe (NH3+) zwischen zwei Phosphatgruppen (PO34-) des Knochens befindet, so dass ein Bindung mittels elektrostatischer Interaktion erfolgen kann. Durch röntgenkristallografische Untersuchungen haben sich ferner Hinweise ergeben, dass bei der Bindung von Pamidronat an den Knochen eine der beiden Phosphatgruppen des Bisphosphonats eine Phosphatgruppe der Knochenmatrix verdrängt.
Mukherjee S, Song Y, Oldfield E. NMR Investigations of the static and dynamic structures of bisphosphonates on human bone: a molecular model. J. Am. Chem. Soc. 2008; 130, 1264-1273.
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