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WIN-Studie beweist: Fettarme Ernährung verbessert Prognose bei Brustkrebs |
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WIN-Studie Zwischenbericht: Fettarme Ernährung kann die Prognose von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom verbessern
1994 wurde in Kalifornien eine Studie mit 2.437 postmenopausalen Brustkrebspatientinnen initiiert, mit der untersucht werden sollte, ob eine fettarme Ernährung in der Adjuvanz das rezidiv- und krankheitsfreie Überleben verbessern kann. 40 % der in die Studie eingeschlossene Patientinnen (n=975) mussten durch Diät ihre Fettzufuhr reduzieren, 60 % der Patientinnen (n=1.462) bildeten die Kontrollgruppe. Bei allen Patientinnen musste die operative Therapie mit oder ohne Radiatio beendet sein und nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Hormonrezeptor-positive Patientinnen mussten systemisch zumindest mit Tamoxifen behandelt worden sein, Hormonrezeptor-negative mussten die Chemotherapie-Regime CMF, AC, FAC oder ACT erhalten haben. Nun liegen die Ergebnisse der Interimsanalysen nach 12, 36 und 60 Monaten vor. In der Diätgruppe nahm das durchschnittliche Körpergewicht um bis zu 3 kg ab, während es sich in der Kontrollgruppe sogar leicht erhöhte. In Bezug auf rezidivfreies und auf krankheitsfreies Überleben schnitt die Diätgruppe besser ab als die Kontrollgruppe. Kein signifikanter Unterschied konnte bisher in Bezug auf das Gesamtüberleben ermittelt werden. In Subgruppenanalysen konnte jedoch festgestellt werden, daß insbesondere Hormonrezeptor-negative Patientinnen von der fettarmen Ernährung profitierten. Die endgültigen Studienergebnisse werden voraussichtlich Ende 2007 publiziert werden.
Chlebowski RT, Blackburn GL, Thomson CA, Nixon DW, Shapiro A, Hoy MK, Goodman MT, Giuliano AE, Karanja N, McAndrew P, Hudis C, Butler J, Merkel D, Kristal A, Caan B, Michaelson R, Vinciguerra V, Del Prete S, Winkler M, Hall R, Simon M, Winters BL, Elashoff RM. Dietary fat reduction and breast cancer outcome: Interim efficacy results from the women´s intervention nutrition study. J Natl Cancer Inst 2006;98:1767-1776.
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