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An apple a day..... |
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An apple a day…..Krebsprävention durch Apfelsaft
In der Arbeitsgruppe Chemoprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg werden Nahrungsbestandteile und Pflanzen untersucht, ob sie zur Prävention von Brust-, Prostata- und Darmkrebs eingesetzt werden können. Von besonderem Interesse sind Komponenten, die in häufig gekauftem Obst und Gemüse (z.B. Äpfel, Birnen, Zwiebeln) enthalten und somit in vielen Haushalten vorhanden sind. Catechine, Flavonoide und andere phenolischen Inhaltstoffe sind als krebspräventive Komponenten in Obst und Gemüse bekannt. In Äpfeln und Apfelsaft sind vor allem viele Phenole und Polyphenole enthalten. In der US-amerikanischen „Nurses´ Health Study“ mit 77.000 Frauen wurde beispielsweise bei Erhöhung des Apfel- und Birnenkonsums eine Senkung des Lungenkrebsrisikos von 37 % nachgewiesen. Die Arbeitsgruppe in Heidelberg hat das chemopräventive Potential von Apfelsäften in-vitro und in vivo nachgewiesen. Am APCMin/+-Maus-Modell wurde der hemmende Einfluss polyphenolischer Apfelinhaltsstoffe auf die Entstehung intestinaler Tumore nachweisen. Naturtrüber Apfelsaft und auch Apfelsaftextrakt führten zu einer Verminderung von Adenomen im Dünndarm um bis zu 40%. Auch die klinischen Para¬meter (Reduktion der Hämatokritwerte und Vergrößerung des Milzgewichtes) wurden signifikant verbessert.
www.krebsgesellschaft.de/forum, Forum DKG 4/07, 41-44. Dr. Clarissa Gerhäuser, Deutsches Krebsforschungszentrum, Abt. Toxikologie und Krebsrisikofaktoren, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg.
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