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Die TNF-Rezeptorfamilie kann den Knochenstoffwechsel auch über osteoblastische Zellen beeinflussen |
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Die Tumor-Nekrose-Faktor-Rezeptorfamilie kann den Knochenstoffwechsel auch über osteoblastische Zellen beeinflussen
Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh, USA, haben den Einfluss der Tumor-Nekrose-Faktoren (TNF) auf Osteoblasten und osteoblastäre Vorläuferzellen untersucht. Dieser Aspekt des Knochenstoffwechsels ist bisher kaum verstanden, während die große Bedeutung der TNF-Familienmitglieder RANKL und TNFalpha auf die Bildung von Osteoklasten längst bekannt ist. Osteoblasten und ihre Vorläuferzellen sind auf ihrer Zelloberfläche mit mehreren TNF-Rezeptoren ausgestattet, wie z.B. TNFR1, DR3, DR5 und Fas. Osteoblasten sezernieren aber auch lösliche TNF-Rezeptoren. Diese löslichen Rezeptoren binden Botenmoleküle wie z.B. RANKL und verhindern somit deren Bindung an zellulären Rezeptoren. Auf diese Weise wirken die löslichen Rezeptoren regulierend. Die Aktivierung des Rezeptors DR3 beeinflusst die Reifung der Osteoblasten. Die Aktivierung von TNFR1 oder DR5 erhöht die Bindungsfähigkeit der Osteoblasten, eine für den Knochenumbau wichtige Eigenschaft der Osteoblasten. Die Aktivierung des Rezeptors Fas kann möglicherweise die Apoptose jeder Knochenzelle auslösen.
Lisa RJ, Borysenko CW, Blair H. Tumor Necrosis Factor Family Receptors Regulating Bone Turnover: New Observations in Osteoblastic and Osteoclastic Cell Lines. Ann N Y Acad Sci. 2007 Jul 23; [Epub ahead of print].
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